Cosentino will 380 Mio. Euro investieren

Die Produktionsanlagen von Cosentino am Firmensitz in Cantoria (Almería) sollen deutlich ausgebaut werden. Hier der Stand von Mai 2016. Foto: Cosentino
Die Erweiterung der Produktionsanlagen am Firmensitz in Cantoria (Almería) steht dabei im Mittelpunkt der Strategie. Ebenso wie das künftige Wachstum der Marke Dekton. Derzeit erwirtschaftet das Unternehmen 5% des gesamten konsolidierten Umsatzes mit dieser ultrakompakten Oberfläche. Gehen die Cosentino-Pläne auf, werden es 2019 mehr als 20% sein. Auch der Gesamtumsatz soll sich erhöhen: Von heute rund 730 Mio. Euro auf 1 Mrd. Euro in 2017.
Von den 380 Mio. Euro, die das Unternehmen in den Jahren 2016 bis 2019 investieren will, sind 77% (294 Mio. Euro) für produktive Investitionen vorgesehen, die restlichen 23% (86 Mio. Euro) werden für gewerbliche Investitionen eingesetzt. Konkret ist die Steigerung der Fertigungskapazität in Spanien geplant sowie der Ausbau der Produktion von Dekton®. Hinzu kommen technologische Neuerungen für die Entwicklung weiterer Silestone®-Designs und -Finishes. „Unser Ziel ist es, die Cosentino-Produkte weiter zu
differenzieren, um unseren Kunden zusätzliche Wettbewerbsvorteile zu sichern“, betont das Unternehmen. So ist auch die Vergrößerung und Optimierung des Logistikzentrums im andalusischen Cosentino-Industriepark geplant. Dieses wird mit neuen spezifischen Technologien ausgestattet, um sowohl die Lagerung als auch die Auslieferung weiter zu optimieren. Außerdem werden neue Anlagen für die Labors der unternehmenseigenen Entwicklungs- und Forschungsabteilung, Pilotanlagen sowie Ausstellungs- und Testbereiche eingerichtet.
Cosentino geht davon aus, dass die Umsetzung der jetzt formulierten Strategie mehr als 1.300 neue Arbeitsstellen weltweit schaffen wird, davon 820 in Spanien.
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