Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Alno-Manager
Vier Staatsanwälte und mehr als 100 Polizisten waren an der bundesweiten Ermittlungsaktion beteiligt. Dabei ging es um Verdacht der Insolvenzverschleppung und des Betruges gegen ehemalige Vorstände und Geschäftsführer des insolventen Küchenmöbelherstellers Alno. Neben einigen Privatwohnungen wurden die Geschäftsräume bei sechs Tochtergesellschaften untersucht, Medienberichten zufolge unter anderem auch bei Wellmann in Hiddenhausen und bei Pino Küchen in Coswig. Gesucht wurde demnach nach Unterlagen, die Licht ins Dunkel diverser nebulöser Sondervergütung an Manager in den letzten Jahren bringen sollen. Ebenfalls im Fokus stehen die Rollen einiger Zulieferer sowie des langjährigen Mehrheitsaktionärs Whirlpool. Insolvenzverwalter Martin Hörmann lässt die aktuellen Durchsuchungen unkommentiert.